Aufstellungen
Die geistigen Omnia-Wesenheiten haben uns eine ganz spezielle Art der Aufstellungsarbeit gelehrt. Sie ist im Gegensatz zu weithin bekannten Aufstellungsmethoden vollkommen offen und frei von vorgegebenen Regeln.
Aufstellungen führen wir in der Regel zu zweit mit einer oder mehreren Klient*innen durch. Wir verteilen uns nach Gefühl im Raum, und die geistigen Wesenheiten geben den Impuls, dass die Aufstellung beginnt. Oftmals benennt die Klientin, für welche die Aufstellung durchgeführt wird, zu Beginn eine aktuelle Fragestellung/ein Anliegen. Dies ist jedoch kein Muss.
Nun warten wir. Niemand kennt die "Versuchsanordnung", niemand kennt seine Rolle in der Aufstellung. Wir horchen in uns hinein und forschen, was wir wahrnehmen. Manchmal kommen sofort Bewegungsimpulse; das Bedürfnis, herumzulaufen, aufzustampfen - der Vielfalt sind keine Grenzen gesetzt. Auch Gefühle stellen sich ein, Worte wollen gesagt werden. Unsere Rolle erschließt sich im Ablauf der Aufstellung; es ist ebenso möglich, dass wir in eine weit vergangene Situation geraten sind, wie dass wir unterschiedliche aktuelle Persönlichkeitsanteile der Klientin repräsentieren. Manchmal gehen wir ins Gespräch, in eine Auseinandersetzung; manchmal baut sich eine komplexe Fragestellung in Bildern auf; verborgene Ängste und Überzeugungen können sich genauso zeigen wie die wahren Hintergründe einer Lebenssituation, die wir bis dahin völlig anders gedeutet haben.
Manche Aufstellungen dauern zwei Stunden, andere dienen als Impuls für eine Gesprächs-Sitzung. Die geistigen Wesenheiten signalisieren, wann eine Aufstellung beendet ist; in der Regel bereiten wir sie anschließend inhaltlich nach und ziehen Schlüsse, die als Anregungen zum Weiterarbeiten dienen. Aufstellungen sind häufig sehr vielschichtig und entfalten ihre ganze Komplexität im Laufe von Wochen oder Monaten. So sind sie wertvolle Begleiter, die immer wieder herangezogen werden können.
