Sexualintrojekt-Extraktion

Täterintrojekte sind allgemein bekannt. Sie können in unterschiedlicher Form auftreten: als einzelne Glaubenssätze, ganze Glaubenssysteme oder Eigenschaften, die verinnerlicht wurden.

 

Ein besonders tückisches Introjekt ist das von uns so benannte Sexualintrojekt. Es entsteht laut Omnia-Gruppe bei sexuellem Missbrauch jeder Couleur; es ist dabei unerheblich, wie massiv der Missbrauch ausfällt und worin er konkret besteht; ob es beispielsweise zur Penetration kommt, ob bei sexuellen Übergriffen an anderen Menschen zugeschaut werden muss, ob „nur“ Berührungen stattfinden.

 

Sexualität ist aus geistiger Sicht der Bereich zwischenmenschlicher Interaktion, der für größte Innigkeit, Intimität, ja Verschmelzung gedacht ist. Wird er „zweckentfremdet“ und Zärtlichkeit durch Übergriffigkeit und Gewalt ersetzt, entsteht ein Schaden, der weit über „normale“ Introjekte hinausgeht: Eine Abspaltung, ein Teil der Täterenergie dringt in das System des Opfers ein und setzt sich dort als Fremdenergie fest. Sie nimmt Einfluss auf das gesamte System, gelegentlich kontrolliert sie es sogar vollständig; das Opfer kann dann das diffuse Gefühl haben, eine andere Person in sich zu tragen, die sie innerlich verfolgt und quält. Das Sexualintrojekt ist nicht zu verwechseln mit dissoziativen Persönlichkeitsstörungen/multipler Persönlichkeit: Bei Sexualintrojekten handelt es sich nicht um einen „vollständigen“ Menschen, der im Wechsel mit der Alltagspersönlichkeit nach außen tritt, sondern um eine eingefrorene destruktive Energie, die Eigenschaften des Täters trägt, aber nur EINE Absicht hat: im Opfer weiterzuleben und ihren verheerenden Einfluss zu bewahren. Mit dieser Energie lässt sich nicht inhaltlich arbeiten, da sie sich nicht entwickeln und beispielsweise einsichtig oder entgegenkommend werden kann. Sie muss tatsächlich entschieden und kompromisslos aus dem System entfernt werden.

 

Ein Sexualintrojekt entsteht „automatisch“, ohne, dass der Täter es beabsichtigt. Aus jedem sexuellen Missbrauch geht ein solches Introjekt hervor, in unterschiedlicher Ausprägung und Intensität. Solchen Introjekten ist mit den Mitteln klassischer Traumaarbeit nicht beizukommen, da sie hauptsächlich auf energetischer Ebene agieren. Sie schlagen sich zwar auch im physischen Körper nieder, z.B. in Form von Symptomen, Körperempfindungen oder auch sexuellen Vorlieben/Phantasien, haben ihren Ursprung aber im Energetischen. Deshalb können sie auch nur auf energetischer Ebene entfernt werden.

 

Bei uns umfasst der Extraktions-Prozess einen indiviuellen Ernährungsplan, der das ganze System des Klienten/der Klientin auf die Extraktion vorbereiten soll; sowie ein bis drei Sitzungen auf energetischer Ebene, je nach Beschaffenheit des Introjekts und Notwendigkeit des Heilungsvorgangs.

 

Da Sexualintrojekte sich in „ihrem“ vereinnahmten System häuslich niedergelassen haben und sich wohlfühlen, stellt die Behandlung/Extraktion eine Existenzbedrohung für sie dar. Das kann sich während des Prozesses z.B. durch Abwehrreaktionen, heftiges Unwohlsein, das Aufkommen alter, schmerzhafter Glaubenssätze oder depressive Anwandlungen äußern. Mit solchen Reaktionen ist zu rechnen, sie können in unserer Direktbegleitung (WhatsApp, Telegram, Signal) thematisiert und eingeordnet werden.

 

Nach der Extraktion fühlt sich der Klient/die Klientin häufig ausgelaugt, ermattet, schwer und deprimiert. Es ist wichtig, sich darauf einzustellen: Denn viele Klienten/Klientinnen gehen davon aus, dass ihr System nach erfolgter Extraktion sofort aufatmen und sich entspannen müsste. Jedoch bedeutet eine Extraktion, die oft nach vielen Jahren der gewaltvollen Koexistenz mit dem Sexualintrojekt erfolgt, eine große Verunsicherung und Destabilisierung für das „Wirtssystem“, welche nicht zu vernachlässigen ist. Spätestens nach einigen Tagen machen sich die positiven Folgen der Entfernung jedoch bemerkbar; es stellen sich eine ungekannte und ungeahnte Leichtigkeit und das Gefühl ein, erstmals ganz „man selbst“ zu sein.

 

Da Sexualintrojekte laut Omnia-Gruppe aktiv jede Therapie torpedieren, um ihre Macht aufrechtzuerhalten, ist eine Extraktion häufig die Voraussetzung für eine anschließend erfolgende erfolgreiche Traumatherapie. Erst dann kann man sich „eigenen“ Inhalten nähern, ohne dass sie verfälscht/verdunkelt/beeinflusst werden.

 

Sein „wahres Wesen“, seine „Bestimmung“ zu finden, ist mit einem aktiven Sexualintrojekt nahezu unmöglich. Nach der Entfernung des Introjekts machen Klienten/Klientinnen häufig eine sprunghafte Entwicklung durch: Viele Blockaden können gleichzeitig aufgelöst werden, sodass der Entfaltung der Seelenessenz nichts mehr im Wege steht. Befreit von Fremdenergien, warten viele Seelen nur darauf, ihre ureigene Qualität zum Ausdruck zu bringen und in den dynamischen Fluss des Lebens einzutauchen.

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